Blogartikel #1
Bindung vor Bildung – Warum Bindung die Voraussetzung für die frühkindliche Bildung ist und was die Kollateralschäden einer zu frühen Trennung für diese «Bildung» sind. (Thesen aus der Hirnforschung)
Sepideh
11/13/20259 min read
Bindung vor Bildung – Warum Bindung die Voraussetzung für die frühkindliche Bildung ist und was die Kollateralschäden einer zu frühen Trennung für diese «Bildung» sind. (Thesen aus der Hirnforschung)
Mit diesem Titel möchte ich gerne den ersten Beitrag auf dieser Plattform eröffnen. Bei der Frage um die rechtzeitige und «richtige» Bildung für die Kinder, gehen die Meinungen der Erwachsenen stark auseinander. Was jedoch oft ausser Acht gelassen wird, ist, dass vor dem Ermöglichen der Bildungschancen eines Kindes, dessen primäres Grundbedürfnis, nämlich nach Bindung und Nähe, gewährleistet und gestillt werden muss, um im sekundären Schritt den Nährboden für die Explorationslust beim Kind entfachen zu können.
Jeder Mensch kommt als Säugling mit einem maximalen Bedürfnis nach Nähe zur Welt, die die Bindung aufbauen und gewährleisten soll. Bindung ist auch in Fachkreisen als das sogenannte Sicherheitssystem, oder auch die Kompetenz zum Stressmanagement des Menschen beschrieben. Schon nach dem ersten Tag an, beginnt der Säugling neugierig mit dem Geruchs- und Tastsinn seine Bezugsperson aufzusuchen. Nach einigen Wochen sucht es mit den aufmerksamen Augen, wo sich die Bezugsperson auffindet. Nähe oder Distanz? Da wird schnell Reaktion gezeigt. Bei einem Mangel an Nähe reagiert es schnell mit Weinen und Unmut. Der Säugling benötigt um zu Überleben die Nähe, nicht nur der Versorgung wegen, sondern auch aufgrund des maximalen Bedürfnisses zur Bindung. Es nimmt intuitiv mit all seinen Sinnen Kontakt zu seiner Bezugsperson auf. Diese Liebesbereitschaft und -fähigkeit ist angeboren. Es ist da. Es muss nichts mehr geschehen. Ausser eine Erwiderung dessen, was ein Säugling unbedingt benötigt, um zu überleben. Nach der Sicherstellung der Nähe und Bindung, kann das Vertrauen in seine Bezugspersonen auf seine Umgebung ausgeweitet werden: Urvertrauen gedeiht – für ein Leben lang. Diesem Grundgerüst anlehnend, kann folglich das Kind die Selbstsicherheit entwickeln. Erst dann die Lust zur autonomen Exploration und Forschung seiner Umgebung – also der sogenannten frühkindlichen Bildung.
Die Pioniere der Bindungsforschung im deutschsprachigen Raum - das deutsche Psychologenpaar Karin und Kaus Grossmann, haben eine zwei-Jahrzehnt lange Studie vollbracht, Sie haben 100 Familien von der Schwangerschaft bis hin zum 22. Lebensjahr derer Kinder begleitet und geforscht. Eine Metastudie, wovon Bindungsforscher in diesem Gebiet träumen. Viele Theorien von dem Erfinder der Bindungstheorie John Bowlby aus 1950er Jahre wurden bestätigt. Neu war in dieser Studie, die prägnante Rolle des Vaters, der bis dato nicht im Fokus lag. Sie fassen es so zusammen:
«Sicher gebundene Kinder sind weltoffen und können das zweite, gegenwärtig wichtig erachtete Verhaltenssystem entfalten: ihre Neugier. Meist werden Mütter zuständig für die Bindungsgestaltung und Väter für die Lust an Entdeckermut und der Entfaltung des Weltzugriffes der Kleinkinder gesehen.»[1]
In anderen Worten ist die Bindungsgestaltung des Kindes in den ersten Jahren so prägnant für das weitere Leben, dass ein Defizit irreversibel ist. Kinder unter drei Jahren benötigen also in erster Linie stabile[2] Bindungspersonen. Wird dieses primäre Bedürfnis nach Bindung und Nähe zur Mutter u./oder Vater verunsichert(durch zu frühe Trennung z.B. in der Krippe), so hat das Kind in der Trennung in erster Linie: Stress[3] und muss sich zwangsläufig um die Sicherstellung einer Bindungsperson «kümmern». Es ist andauernd damit beschäftigt und zutiefst konzentriert, die Nähe zu gewährleisten. D.h. wird das Kind in einer institutioneller Einrichtung wie die Krippe in der Gruppenbetreuung von der Mutter oder Vater getrennt, ist es stark dem körpereigenen Stresshormon Cortisol, ausgesetzt, weil es sich darum kümmern muss das angeborene Verlangen nach Bindung irgendwie zu stillen. Die Folge ist, dass die sogenannte «Sozialkompetenz» oder «Spielen und Lernen» - in anderen Worten die so sehr gewollte frühkindliche Bildung in dieser enormen Stress-Situation neurologisch gar nicht möglich ist.[4]
Nähern wir uns diesen Thesen mit neurobiologisch wissenschaftlichen Thesen an. Der renommierte Hirnforscher und Neurobiologe Gerald Hüther beschäftigte sich bereits früh in seiner Forschung mit dem Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung und die Auswirkungen von Angst und Stress und deren Bedeutung auf die emotionalen Reaktionen. In einem sehr aufschlussreichen Podcast wird er über «Bildung im Kontext der frühen ausserfamiliären Betreuung[5].» interviewt. Er beschreibt die Trennungssituation des Kindes von der Mutter/oder dem Vater als dramatisch bis traumatisch an. Das Weinen sei eine Stressreaktion, denn durch den Stress das Bindungssystem aktiviert wird. Diese ungewollte Trennung ist ein Problem, das es zu bewältigen braucht. Es bekommt Sehnsucht nach Mama/Papa. Was kann das Kind in dieser Situation tun? Es muss eine Lösung her.
«Neurologisch betrachtet, geht es um die Frage wie ein kleines Kind in seinem Gehirn ein «Problem» lösen kann, z.B., wenn es bemerkt, dass die Mama nicht in der Krippe auffindbar ist, sodass eine Erregung im Gehirn stattfindet, einige Nervenzellen beginnen durcheinander zu feuern, viel Energie wird verbraucht. Die Inkohärenz im Gehirn nimmt Oberhand. In so einem neurologischen Zustand ‘kann man auch nichts neues lernen’, sondern das Kind muss sehen, dass es das «Problem» zuerst bewältigt.»
Ist das Vertrauen des Kindes – so Prof. Hüther, an die Anwesenheit der Mutter/od. Vater und der Herbeirufbarkeit dieser primären Bindungsperson verstört, so muss eine langfristige Lösung geschaffen werden: Die Unterdrückung des Bedürfnisses nach Nähe in sich selbst und in sein kindliches Gehirn durch die frühe ausserfamiliäre Betreuung.
Was in der Krippe und unter den Erzieherinnen nach «Erfolg» aussieht, wenn das Kind «nicht mehr weint», so ist das neurologisch eine Kapitulation im Gehirn: Die Lösung für das Kind lautet:
« ‘Ich unterdrücke mein Gefühl mit der Mama zusammen sein zu wollen’. Es unterdrückt sein Bedürfnis mit der Mama oder Papa zusammen sein zu wollen. Es unterdrückt den Bereich im Gehirn, den die Hirnforscher Bindungszentrum nennen. Nach dem anfänglichen sehr schmerzvollen Prozess, der enorm viel Energie im Gehirn verbraucht. Die hemmende Verschaltung diesen Bindungszentrums wird verwachsen, das kindliche Gehirn versucht das Bedürfnis zu unterdrücken[6]. Das Kind muss ab nun allein klarkommen. Was vom Aussen als ‘jetzt hat es sich gut eingefügt’ bezeichnet wird. Fakt ist: Es verlässt sich nicht mehr auf die Mutter. Es muss andere Wege finden, ohne das Vertrauen in die Anwesenheit und Herbeirufbarkeit der Mama.» So der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther.
Keine Trennungssituation ist von einem Kind unter 3 Jahren eine gewollte. Eine von den Erwachsenen herbeigeführte Trennung, lässt dem noch sehr bedürftigen Kind keine Gestaltungsmöglichkeiten übrig, seine Situation selbst zu verändern (ausser die neurologische Verschaltung des Bindungszentrums). Was bleibt ist nicht nur eine Bindungsstörung (durch die mangelnde Herbeirufbarkeit der Mutter/des Vaters), sondern «die einzige Handlungsfähigkeit, die bleibt, ist: sich selbst als handlungsunfähig zu sehen.»
Prof. Gerald Hüther beschreibt diesen schmerzvollen neurologisch und emotionalen Anpassungs-Prozess beim Kind – nicht nur als den Vertrauensbruch der Herbeirufbarkeit der Mutter/Vater, sondern auch als ein Scheitern der Problemlösungs-kompetenz im Lernprozess des Kindes.
Denn anscheinend kann das Kind in der Welt der Erwachsenen, die ihm alles vorschreiben, nichts verändern. Eine weitere Folge im Erwachsenen-Alter ist die mangelnde Eigenverantwortung. [7] Hinzu kommt, dass es sich in der Beziehung der Erwachsenen nicht verlassen kann, so kann es sich auch später als Erwachsene nicht auf Beziehungen einlassen.
Die Psychotherapeutin Michaela Huber beschreibt weitere emotionalen Folgen dieser chronischen Stress-Situationen:
«Solche stressgeplagten Kinder müssen ständig mit Alarm reagieren. Und dann können sie irgendwann nicht mehr und kollabieren oder erschlaffen. Dadurch bleiben bestimmte Regionen des Gehirns, die etwa für bewusstes und geplantes Handeln oder für Mitgefühl zuständig sind, erst einmal unterversorgt. Der Stress verhindert also, dass ein Kind mitfühlender wird. Stattdessen muss es immer darauf achten, welcher Schreck als Nächstes kommt, ohne damit schon angemessen umgehen zu können.»[8]
Die internationalen Studien über die sogenannten Cortisolwerte der Kinder in der ausserfamiliären Betreuung in den Krippen schlagen Alarm. Viele Experten in diesem Bereich tragen die Ergebnisse öffentlich zusammen, um eine notwendige Sensibilisierung über die u3-Betreuungsfrage zu verschaffen und einen aktuelleren Diskurs herbeizuführen, denn auch Experten haben diese Studienergebnisse nicht erwartet. Hierbei geht es stets um die Häufigkeit und Dauer der Fremdbetreuung unter drei Jahren, die es zu einem chronischen Dilemma beim Kind führt. Die Stresshormone Cortisol wurden in allen Studien vor und nach der Betreuung abgenommen und ausgewertet, es steht im Konsens: «ein chronisch hoher Cortisolausstoss in früher Kindheit kann zu Gesundheitsproblemen führen. So wurden eine Schwächung des Immunsystems, vermehrte Infektionen, eine Beeinträchtigung von Gedächtnis, Emotionalität sowie des Neuronenerhalts beobachtet. Als Langzeitfolgen können emotionale Dysfunktionen, Depressionen, Angst und Essstörungen auftreten».[9]
Kinderarzt und Leiter sozialpädiatrisches Zentrums, Rainer Böhm fasst es in diversen Artikel und Essays folgender Massen zusammen: «Chronische Stressbelastungen verbirgt also in den ersten Lebensjahren ein hohes Risiko für einige mögliche Verhaltens- und Gesundheitsstörungen sowie psychische Erkrankungen.»[10].[11] [12] Die Langzeit-Studie aus Quebec zeigte über 15 Jahre Forschung enorme Verschlechterung der folgenden Bereiche:
Angst, Aggressivität, Hyperaktivität, familiäre Interaktionsmuster, Zufriedenheit, Lebensqualität, Kriminalitätsraten. Unter Gender-Perspektive erwiesen sich Jungen als besonders betroffen.[13]
«Die Effektstärken von mindestens 30 Wochenstunden Gruppenbetreuung sind vergleichbar mit denen von Armut oder körperlicher Misshandlung. Hohe Betreuungsqualität konnte diese Korrelation nicht aufheben.[14] Beide Phänomene waren auch noch bei der Nachuntersuchung im Alter von 15 Jahren festzustellen, scheinen also zumindest länger anhaltende, womöglich strukturell-dauerhafte Veränderungen darzustellen.»
Es liegt eine erschreckende Datenlage vor. Dennoch ist die aktuelle Gesellschaft – so ist mein Eindruck -noch nicht «soweit» sich diesen Tatsachen wirklich zu stellen, die jahrzentlang gemessen und nachgewiesen wurden. Der engagierte Kinderarzt Rainer Böhm fasst in wissenschaftlichen Veröffentlichungen die Lage folgender Massen zusammen:
«Chronische Stressbelastung ist im Kindesalter die biologische Signatur der Misshandlung. Kleinkinder dauerhaftem Stress auszusetzen, ist unethisch, verstößt gegen Menschenrecht, macht akut und chronisch krank. Ein freiheitlicher Staat, der frühkindliche Betreuung in großem Umfang fördert, ist verpflichtet nachzuweisen, dass die betroffenen Kleinkinder keine chronische Stressbelastung erleiden. Der Gesetzgeber sollte daher von seinen derzeitigen Planungen Abstand nehmen, ein Recht auf außerfamiliäre Betreuung ab dem ersten Geburtstag einzuführen.»[15]
Er beschreibt auch, dass das Dilemma darin liegt, dass man bisher das Leid und den erheblich hohen Stress bei Kindern nicht besonders «sehen», gar erkennen konnte. «Säuglinge und Kleinkinder können Stressbelastungen noch nicht in Worte fassen. Auch in ihrem Verhalten sind Anzeichen für chronischen Stress oft diskret, wenn nicht fast unmerklich. Jetzt haben die neuen Techniken zur Messung von Stress ein weiteres Fenster zur Seele des Kleinkinds geöffnet.»[16]
Seit ca. fünf Jahren – als ich zum ersten Mal Mutter wurde - habe ich eigenständig und völlig intuitiv begonnen die Thematik über die Mutter-Kind-Trennung und Fremdbetreuung unter drei zu erforschen. Diese Studien und deren erschreckende Ergebnisse waren mir seitdem bekannt. Und jegliche Trennung von unserem 1. Kind, unserer Tochter, kam für mich nie in Frage, es hat sich nie «richtig» angefühlt. Jedes Mal jedoch, wenn ich die sogenannten «Experten», andere Mütter, gar Kinderätze oder Kinderpsychologen über diese Thematik angesprochen habe, lag nicht nur eine hohe Wissensleere vor, sondern auch die Verleumdung dieser wissenschaftlichen Ergebnisse, die aus aller Welt vorlagen. Ich spüre auch eine gewisse Ignoranz diesen Tatsachen vorliegen: Keiner hat mir als Experte/in die Sachlage bei Namen benannt. Keiner hat mich über die Risiken aufgeklärt, die z.B. ein/e Kinderarzt/ärztin oder Kinderpsychologen berufsbedingt tun sollten: Statt «JA, die Studienergebnisse sind nicht gut zu reden.» - sondern hiess es immer «es ist alles halb so schlimm, Sie machen sich zu viele Gedanken etc., das Kind bekommt davon kein Schaden (…)» Intuitiv wusste ich mit einer Gewissheit glasklar, das stimmt einfach nicht. Vielleicht, weil ich selbst als Säugling/Kleinkind durch die sogenannten Erfahrungen in der frühen und zu häufigen Fremdbetreuung durchgehen musste. Aber halten wir zum Schluss fest: Liebe und Zuwendung in den ersten 2-3 Jahren - nachholen kann man niemals wieder.
«Dabei wissen wir heute aus der Bindungsforschung, dass gerade die Entwicklung in den ersten drei Jahren eines Kindes diese feste Bindung zu festen Bezugspersonen braucht. Eine Krippe kann dies nicht leisten. Wer anderes behauptet, kennt nicht die Realität im Alltag der Krippe. Die Personalschlüssel, die dort real vorherrschen, machen es auch bei engagierten Erzieherinnen unmöglich, das zu leisten, was zu Hause an Aufmerksamkeit und Zeit erbracht werden kann.» [17]
Beschreibt Frau Kelle in ihrem Essay - die freie Journalistin und Autorin und Sachverständige für die Interessen von Müttern und Familie vor dem Familienausschuss des Deutschen Bundestages.
Was also bleibt sind viele Fragen, wie es nun weitergehen soll/kann. Hierzu folgt ein Beitrag mit Lösungsansätzen von Fachexperten, die alle Aspekte berücksichtigen und wissenschaftlich evidenzbasiert Empfehlungen aussprechen.
Am Ende liegt die Verantwortung und die Entscheidung bei den Eltern.
Ich wünsche mir zutiefst eine neue, kinderfreundlichere Gesellschaft in allen Ebenen. Daran können wir alle aktiv was beitragen. In den Entscheidungen von heute, verbirgt sich die Welt von morgen.
[1] Grossmann, Karin / Grossmann, Klaus: Bindungen – das Gefüge psychischer Sicherheit, Stuttgart 2004.
[2] Stabil bedeutet in diesem Kontext die Herbeirufbarkeit der Bezugsperson, insbesondere die Mutter für die ersten 2 Jahre
[3] Um Stress messen zu können, kann man mittels Speichelentnahme das Stresshormon Cortisol einfach messen
[4] https://www.luzernerzeitung.ch/panorama/psychologie-wenn-es-an-geborgenheit-fehlt-ld.92071 - Psychotherapeutin Michaela Huber, 2017
[5] Es geht in diesem Kontext um eine zu häufige und zu lange ausserfamiliäre Betreuung bei Kindern unter drei Jahren.
[6] das ist die einzig mögliche Lösung für das kindliche Gehirn
[7] https://youtu.be/I9oRAPu6nY0?si=2JbZBtZ_MoRPJNh_ Gerald Hüther Bildung im Kontext der frühen außenfamiliären Betreuung
[8] https://www.luzernerzeitung.ch/panorama/psychologie-wenn-es-an-geborgenheit-fehlt-ld.92071 - Psychotherapeutin Michaela Huber, 2017
[9] Gerhardt, 2003
[10] https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/contra-u-betreuung-in-kitas-gruppenbetreuung-in-den-ersten-lebensjahren-fuehrt-zu-chronischer-stressbelastung-mit-folgen-1948366 Böhm, Rainer
[11] https://www.hss.de/publikationen/bildung-braucht-bindung-pub31.pdf - STRESS – DAS UNTERSCHÄTZTE PROBLEM
FRÜHKINDLICHER BETREUUNG, Böhm, Rainer,
[12] https://fruehe-bindung.de/wp-content/uploads/2022/12/GFB-Homepage-Referenzstudien.pdf - Zusammenstellung von Dr. Rainer Böhm
Vorsitzender Wissenschaftlicher Beirat der Gesellschaft für frühkindliche Bindung, 2022
[13] Baker M, Gruber J, Milligan K (2008) Universal Child Care, Maternal Labor Supply, and Family Well-Being. J Political Economy 116: 709 – 45 / Baker M et al. (2015) Non-Cognitive Deficits and Young Adult Outcomes: The Long-Run Impacts of a Universal Child Care Program. NBER Working Paper No. 21571. http://www.nber.org/papers/w21571
[14] Belsky J (2001) Emanuel Miller Lecture – Developmental Risks (Still) Associated with Early Child Care. J Child Psychol Psychiatr 42 (7): 845 – 76 / Gershoff ET, Grogan-Kaylor A (2016) Spanking and Child Outcomes: Old Controversies and New Meta-Analyses. J Family Psychol 30 (4): 453 – 469 / andell DL, Belsky J, Burchinal M, Steinberg L, Vandergrift N; NICHD Early Child Care Research Network (2010) Do effects of early child care extend to age 15 years? Results from the NICHD study of early childcare and youth development. Child Dev 81 (3): 737 – 56
[15] https://www.fachportal-bildung-und-seelische-gesundheit.de/wp-content/uploads/2023/01/Dunkle-Seite-Kindheit-Boehm-DHV-2012.pdf – Böhm, R., S. 6
[16] https://www.fachportal-bildung-und-seelische-gesundheit.de/wp-content/uploads/2023/01/Dunkle-Seite-Kindheit-Boehm-DHV-2012.pdf – Böhm, R., S. 4
[17] Birgit Kelle, «Liebe kann man nicht nachholen – warum Bildung zuhause beginnt.» , Hans Seidel Stiftung, «Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen», Seite 41 f.
